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Die Abordnung aus Paderborns amerikanischer Partnerstadt
Belleville hatte viel Spaß beim Libori-Fest.
Besuch aus Belleville
Im 15. Jahr der Partnerschaft - Jubiläum am 2. September
Paderborn. Auch wenn sich die Unterzeichnung des
Freundschaftsvertrages zwischen Paderborn und Belleville erst am 2.
September zum 15. Mal jährt, feiern durfte man schon mal vorab. Eine
siebenköpfige Delegation aus der amerikanischen Partnerstadt weilte
vor nicht allzu langer Zeit für fünf Tage in Paderborn.
Auf Einladung des Deutsch-Amerikanischen Freudeskreises verlebte die
von Doris Roach geleitete Gruppe erlebnisreiche Tage an der Pader.
Beim Empfang im Rathaus richtete die Präsidentin von Belleville
Sisters Cities herzliche Grüße des neuen Bürgermeisters Mark Eckert
aus. Er hoffe, so Roach, im nächsten Jahr nach Paderborn zu kommen.
Beim Empfang im Rathaus hatten die beiden Freundeskreise noch einige
Neuigkeiten zu berichten. Vier junge Leute aus Paderborn werden ab
September für drei Monate nach Belleville gehen. Der
Schüleraustausch bereichert die bisherigen Beziehungen zwischen
beiden Städten. Seit Beginn der Städtefreundschaft sind
Jugendgruppen im jährlichen Wechsel bei jeweils dreiwöchigen
Aufenthalten zwischen den Städten unterwegs.
Etwas zum Schmunzeln hatte Doris Roach auch noch zu berichten:
Größtes Problem beim Deutschland-Besuch sei die Ankunft in Frankfurt
gewesen. Dort habe man einen Van für neun Personen gemietet, der
allerdings mehrfach ein- und wieder ausgeladen werden musste, weil
zuviel Gepäck dabei war.
Bürgermeister Heinz Paus, der gemeinsam mit der stellvertretenden
Bürgermeisterin Elsbeth Menneken, die Gäste begrüßte, stellte den
Amerikanern Geschichte und Gegenwart Paderborns vor. Für den Empfang
dankte neben Doris Roach auch Bernd Broer, Präsident des
Deutsch-Amerikanischen Freundeskreises.
Überraschungsgast im Rathaus war Lin Driscoll-Heinz. Die
Amerikanerin hatte ihre Kindheit in der Nähe von Belleville
verbracht und lebt seit 1974 in Deutschland. Da sie in den USA nur
noch in Kalifornien Verwandte hat und der Weg bis nach Belleville
sehr weit ist, nutzte sie jetzt die Gunst der Stunde und reiste von
Mainz nach Paderborn, um ihre Landsleute zu treffen.
Vom Besuch und den Beziehungen zwischen den beiden Städten hatte
sie über das Internet erfahren.
Text und Foto aus Westfalenblatt, Paderborn heute, 18.8.2005 |